Immobilienpreise in Ulm – Der Anstieg geht weiter
Immobilienpreise in Ulm – Der Anstieg geht weiter

Die Immobilienpreise in Ulm steigen in den Prognosen kontinuierlich. Zu diesem Ergebnis kam auch der Gutachter-Ausschuss für die Ermittlung von Grundstückswerten in Ulm. Der Grundstücksmarkt-Bericht des letzten Jahres, also 2018, liegt vor.

Vor allem die Verknappung des Immobilien- und Grundstücksangebots trieb die Preise in nahezu allen Bereichen nach oben. In der Geschäftsstelle des Gutachter-Ausschusses wurden im Jahr 2018 so nur 1.110 Kaufverträge erfasst. Dies entspricht einem Rückgang von 14 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Gleichzeitig verringerte sich der Umsatz um sechs Prozent; er sank von 484 Millionen Euro im Jahr 2017 auf 453 Millionen Euro im Jahr 2018. Die Bodenrichtwerte für alle Wohnbau- und gemischte Bauflächen stiegen in den letzten zwei Jahren im Gesamtdurchschnitt um circa 11 Prozent.

Preissteigerungen drücken die Verkaufszahlen

605 Eigentumswohnungen wurden insgesamt verkauft; 2017 waren das noch 85 Wohnungen mehr. Nur 130 Kaufverträge sind in diesem Jahr den Neubauwohnungen zuzuordnen. Im Jahr 2018 wurden 113 Reihen- und Doppelhäuser verkauft. Der im Segment der bebauten Grundstücke am häufigsten vertretene Gebäudetyp stieg damit um rund vier Prozent.

Preise haben sich in den letzten 10 Jahren mehr als verdoppelt

Für ein gebrauchtes Reihenmittelhaus mit 214 Quadratmeter Grundstücksfläche und 116 Quadratmeter Wohnfläche müssen Käufer mittlerweile im Schnitt 369.000 Euro aufwenden. Der Durchschnittspreis für ein freistehendes Einfamilienhaus in Ulm wurde dagegen mit 667.000 Euro ermittelt. In den Ortsteilen von Ulm musste mit rund 465.000 Euro für ein freistehendes Wohnhaus deutlich weniger investiert werden.

Für Neubauwohnungen wurden im vergangenen Jahr etwa 4.610 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche veranschlagt. Dies entspricht einem Preisanstieg von rund zwölf Prozent. 60 Prozent der Neubauwohnungen kosteten zwischen 4.000 Euro und 5.000 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche. 25 Prozent aller Neubauwohnungen lagen über einem Preis von 5.000 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche.

Doch vor allem die Preisänderungen zwischen 2008 und 2018 sind signifikant. Bei Neubauwohnungen muss hier ein Plus von etwa 97 Prozent, bei Gebrauchtwohnungen ein Plus von rund 120 Prozent verzeichnet werden.

Warum das Wohnen in Ulm immer teurer wird

Grund für die beständigen Preissteigerungen sind die unverändert gebliebenen Rahmenbedingungen. Anzuführen sind dabei zum Beispiel das weiterhin zu geringe Angebot an Bauplätzen, verbunden mit zu wenig gebauten Neubauwohnungen. Während die Baufinanzierungen im Moment besonders niedrig sind, steigen die Baukosten, aufgrund immer komplexer werdender Bauvorschriften. Nicht zuletzt wirken sich auch das Bevölkerungswachstum und die verbesserte Standortattraktivität, wie durch die Hochgeschwindigkeitsstrecke Stuttgart-Ulm, auf die Immobilienpreise aus.

Gerne sind wir der Ansprechpartner bei Fragen zu Fragen rund um die Immobilienpreise, Verkaufspreise, Mietpreise, Grundstückspreise.

Ihr Team von Schmidt Immobilien in Ulm

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Schmidt Immobilien Ulm

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